Damit Lehr- und Lernangebote barrierefrei sind, sollten alle genutzten Materialien barrierefrei gestaltet sein. Doch allein die Materialien für alle zugänglich zur Verfügung zu stellen, reicht in der (digitalen) Hochschullehre nicht aus. Das Konzept des Universal Design für Learning (UDL) eignet sich perfekt für die Kombination von didaktischer Planung, Durchführung und Gestaltung von Lehr- und Lernangeboten.
Wie kann ich mit der Anwendung des UDL meine Hochschullehre barrierefrei gestalten?
Der Workshop führt in die Grundlagen und Prinzipien des UDL ein. Sie lernen, was Sie als Lehrende bei der Gestaltung, Planung und Durchführung Ihrer Veranstaltungen beachten müssen und wie sich das Konzept mit anderen hochschuldidaktischen Konzepten kombinieren lässt.
Der Workshop ist im Sinne eines didaktischen Doppeldeckers pointiert auf viele Prinzipien des UDL zugeschnitten, deshalb arbeiten mit Eigenarbeitsanteilen und Beispielen aus Ihrer Lehrpraxis.
Sie lernen, wie Sie als Lehrende*r das UDL in der eigenen Lehre berücksichtigen.
Unsere Lernziele sind:
- Das UDL mit seinen Prinzipien verstehen und mit bekannten hochschuldidaktischen Konzepten kombinieren.
- Die UDL-Prinzipien für die eigene Lehre anwenden und umsetzen.
Zielgruppe/Voraussetzungen
Lehrende an NRW-Hochschulen, die eigene Lehr- und Lernangebote barrierefrei gestalten möchten.
Wünschenswert sind Grundkenntnisse zu digitaler Barrierefreiheit.
Wichtig: Wir betrachten im Workshop didaktische Prinzipien des UDL und führen nicht in die grundsätzliche Barrierefreiheit von Lehr- und Lernmaterialien ein.
Referent*innen
Dr. Anne Haage und Anne Pferdekämper-Schmidt (Kompetenzzentrum digitale Barrierefreiheit.nrw)
- Kursinhaber:in: Annegret Haage